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Nichts wie hinaus ins Grüne

Der Sommer ist da, wir sind mit vielen schönen und manchen sehr besonderen Dingen, Möbeln, Lampen und Sitzgelegenheiten gut gerüstet für eine möglichst lange Freiluftsaison.

Der Sommer ist da, wir sind mit vielen schönen und manchen sehr besonderen Dingen, Möbeln, Lampen und Sitzgelegenheiten gut gerüstet für eine möglichst lange Freiluftsaison.

 

Innsbruck – Egal, ob Balkon, Terrasse oder Garten – abgesehen von den Dimensionen, kann man immer aus dem Vollen schöpfen, egal, ob man Griechenland, Italien, Spanien oder den Norden als Vorbild hat. Gemütlich darf es allemal sein. Aber bitte auch funktional und mit zumindest einem Touch Individualität. Und gerade dieser Punkt führt gleich zu einem wichtigen bzw. heiklen Thema: Man sollte nämlich die Sitz- und Liegemöbel nie, nie, NIE einfach nur kaufen, weil sie schön oder lässig sind, man sollte sie immer (!) Probe sitzen und liegen, denn jeder Rücken und jeder Hintern ist anders und man will doch einen hoffentlich langen Sommer nicht einfach nur stylish, sondern auch ultimativ bequem genießen. Die breite Palette des Angebotes macht das locker möglich.

Abgesehen von der Outdoorversion des Le-Corbusier- Klassikers LC3 ist man bei Kettal oder Garpa immer gut aufgehoben oder setzt vielleicht auf einen ganz anderen Klassiker. „Leaf“, bereits 2005 von Lievore Altherr Molina für Arper entworfen, gilt einerseits heute als etwas nostalgisch, hat aber trotzdem auch einen gewissen zukunftsorientierten Touch und ist entweder in Chrom oder als pulverlackierte Version in Stahl zu haben.

Simpel und spektakulär zugleich ist auch eine Möglichkeit. Dann sollte man sich bei dem spanischen Label Diabla umschauen, wo man in allen Aspekten mit einem gewissen Etwas punktet und ausschließlich auf Outdoor setzt; egal, ob es um spektakulär simple Liegen, etwa in blassem Rosa, geht, oder um Beleuchtungselemente, die aberwitzig oder bizarr rüberkommen, aber durchaus funktionalen Charakter haben. Etwa Lampen, die wie plissierte Handtäschchen aussehen. Witzig und zeitgeistig.

Was die Beleuchtung angeht, ist natürlich auch Artemide immer ein Thema. Wer es aber ganz aktuell und auch tragbar möchte, dem sei Vibia empfohlen, ein spanisches Label, das mit purer Eleganz besticht. Die kleine, feine Lampe „Mayfair mini“, entworfen von Diego Fortunato, ist eine quasi Wiederauferstehung der traditionellen Tischlampen des 19. Jahrhunderts – allerdings mit allem, was das 21. Jahrhundert so zu bieten hat: perfekte Proportionen, eine bestechend skulpturale Silhouette mit einer wunderbaren Mischung aus Geradlinigkeit und dezent schwungvollen Kurven, mit wiederaufladbaren Batterien und tragbar. Für drinnen und draußen schlichtweg perfekt.

Die ebenfalls spanische Firma Oiside und die jüngsten Entwürfe des britischen Designers Mark Gabberta sind auch dazu geeignet, den Gartenbereich gemütlich zu gestalten. Bei der Serie „Twist“ ist es ihm gelungen, individuelle Aspekte mit einem gerüttelt Maß an Simplizität zu verknüpfen und dank der Farbpalette des Hauses von Stühlen bis zu Sonnenliegen und den extremst reduzierten Tischvarianten eine Fülle an Möglichkeiten für jedweden Geschmack und Gusto zu schaffen. Die Basis ist so klassisch wie pur, was sehr entspannend wirken kann.

Für formschöne Gartenmöbel und stilvolle Beschattungssysteme steht seit bereits über 20 Jahren Tuuci. Sehr speziell sind die Sonnenschirme dieses Labels. So ist etwa „Stingray“ ein herrlich skulpturaler Schattenspender, der den Eindruck eines gerade die Flügel erhebenden Vogels erweckt oder an einen durchs Meer gleitenden Rochen denken lässt. Aber auch die Ampelschirme, die sich perfekt für Sonnenliegen eignen und jedem Essplatz gerecht werden, sind schön. Ach ja, und nicht zu vergessen die so genannte „Air Lounge“: eine komfortable Hängematte im fast Kingsize-Format! Der Schaukelaspekt des Hängemattenthemas wird übrigens auch von Paola Lenti und ihrem Entwurf „Shibui“ aufgegriffen. Eine ganz ungewöhnliche, wenn auch nicht wirklich neue Form des Schaukelns. In großem Maßstab halt, denn die Liegefläche aus Bambus misst 180 mal 180 cm, hängt an vier Stahlbändern und kann beliebig mit Matratzen bestückt werden. Einfach ein himmlisch verspielter Akzent für den Sommer.

 

Von Ursula Philadelphy, erschienen am 02.07.2022 in der Tiroler Tageszeitung.

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