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Ästhetische Zweckmäßigkeit triumphiert im Bad

Es darf geplanscht werden, denn das Badezimmer ist über den Status der wirklich reinen Waschmöglichkeit schon längst hinaus – eine Prise Luxus dank neuer Technologien und Materialien darf schon sein.

Ästhetische Zweckmäßigkeit triumphiert im Bad

 

Innsbruck – Das Bad zwischen Nasszelle und Wellnessoase, zwischen üblicher Realität und Wunschträumen – das bedeutet meist, den Badezimmerluxus, der möglich wäre, in reduzierter Form umzusetzen. Riesige Badezimmer mit Ruhesesseln oder gar Liegen, mit Sauna, Dampfbad und vielen dekorativen, ja fast skulpturalen Elementen – klingt wunderbar, ist aber im Normalfall meilenweit von jedweder Realität entfernt. Da konnte Zaha Hadid sagen und planen, was sie wollte – ihre elegant geschwungenen, fließenden, futuristischen Formen waren und sind einfach zu raumgreifend und nicht allerweltstauglich.

Aber: Gewiefte Architekten planen heute ohnehin gerne konzentriert, auf sparsamem Raum, denn wie viel Zeit des Tages verbringt man schon im Badezimmer, im Vergleich zur Zeit im Schlafzimmer, im Wohnzimmer, in der Küche oder im Arbeitszimmer. Außerdem, in Zeiten der Tiny Houses setzt man allumfassend auf Reduktion, Sparsamkeit und den Slogan „Weniger ist mehr“.

Innovative Materialien, einfache Formen und reduzierte Farben – Naturtöne dominieren – liegen aktuell voll im Trend. Manche Bäder sind für sehr kleine Räume entwickelt, und wenn sie dann noch, wie etwa bei Vipp, in Schwarz gehalten sind, haben sie fast schon Höhlencharakter. Die Dänen bieten allerdings auch eine sehr cleane Variante in Weiß an.

Auch Cecilie Manz liegt mit ihren Entwürfen für Duravit voll im Trend der ästhetischen Zweckmäßigkeit. Funktional, formschön und zu den tollen Farbtönen von Weiß bis Grau gesellt sich nun auch noch die Trendfarbe Mandel dazu – alles jeweils in glänzender oder matter Glasur.

Dieses Badezimmer ist dem Trend zum strahlenden Weiß erlegen, mit grauen Böden und grauer Dusche.
Dieses Badezimmer ist dem Trend zum strahlenden Weiß erlegen, mit grauen Böden und grauer Dusche.

Simone Bonani und Attila Veress haben für Falper großzügig und zugleich ebenfalls sehr zeitlos und reduziert geplant; die Badkollektion „Homey“ mit einer freistehenden Wanne besticht in Weiß und einem fast umlaufenden Metallband, das auch als Handtuchhalter fungiert. Insgesamt steht Falper für innovative und kostengünstige Lösungen im Baukastensystem und in exzellenten Qualitätsstandards. So ist die Wanne etwa aus dem hochtechnologischen Verbundwerkstoff Christalplant, der hauptsächlich aus natürlichen Mineralien und nur einem geringen Anteil an Polymeren und Acrylpolymeren besteht, zu 100 % wiederverwertbar ist und zudem UV-beständig.

Gerade der letzte Aspekt ist interessant für die Modelle der italienischen Firma Antoniolupi, die es auch in weniger dezenten, aber nicht minder eleganten Farbtönen wie etwa Dunkelgrün, Barrique oder Notturno gibt.

Die Accessoires-Linie von Agape steht auf ganz natürliche Materialien und mixt Marmor mit Details aus Bronze. Und die Waschtischserie „Evo“ wurde um einen Dreh weiterentwickelt; man kann unter anderem zwischen Marmorplatten und thermoformbaren Mineralwerkstoffvarianten wählen, womit auch hier das Baukastensystem schlagend wird und ein hohes Maß an Individualität signalisiert.

Bei den Waschbecken finden sich auch einige ovale oder runde freistehende Modelle, etwa von Karim Rashid aus einem Kompositmaterial aus Glaspigmenten und Harzen. Bei der italienischen Manufaktur Cielo setzt man unter anderem auf eine hochglänzende Emailleglasur und bei Kreoo auf einen Mix aus Marmor und Eucalyptusholz.

Für wirklich kleine Bäder, in denen man extrem funktional denken und jeden Zentimeter ausnützen muss, empfehlen sich Lösungen quasi aus einem Guss und möglichst viele Laden, in denen sich alles verstauen lässt, oder man verlässt sich auf die klassischen Lösungen von String!

Ein nicht ganz neuer, aber sehr praktischer Trend sind Etageren, die hinter großen Spiegeln versteckt sind und natürlich jeden simplen Spiegelschrank aus dem Bauhaus zum Trauerspiel degradieren. Größer geworden sind auch die Fliesen im Badezimmer, während bunte Verfugungen definitiv so was von out sind. Es gibt aber auch Varianten mit Steinplatten oder Lavasteinen, die man sogar hinterleuchten kann (das geht dann allerdings ins Geld) oder man nimmt wasserfeste Tapeten. Heutzutage ist wirklich fast alles möglich.

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