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Die vielen Facetten der Kunst

Ob echt oder nicht, Bilder sind ein essenzielles Mittel zur Wandgestaltung. Es kommt aber auf das „Wie“ an.

Bilder sind ein essenzielles Mittel zur Wandgestaltung.


Es ist keine Kunst, mit Kunst zu wohnen. Dennoch gibt es einige Tipps und Tricks, mit welchen die Bilder noch besser zur Geltung kommen bzw. angeordnet werden können.

Gerade Sammlungen von Arbeiten, die in einer einzigen Technik gestaltet wurden, wirken gerade dann sehr gut, wenn sie in Reih und Glied in identischen Rahmen streng nebeneinander positioniert werden. Gerne auch vor einer passenden farbigen Wand.

Es gibt aber natürlich auch Solisten, die nichts in ihrer Nähe erlauben, das ablenkt. Ein richtig großes Gemälde sieht sehr schön vor einer weißen Wand aus. Das zeigt: Understatement funktioniert in Galerien ja auch perfekt. Sehr lässig ist aber hier der Farbeffekt. So kann es wie ein Passepartout wirken, wenn ein Farbton aus dem Bild herausgenommen wird, und nur die Wand, auf der es vorgesehen ist, in der entsprechenden Farbe gestrichen wird.


Ein großes Gemälde wirkt sehr gut auf einer weißen Wand.

Wer nicht hängen möchte, ist mit einer Bilderleiste gut beraten. Hier kommen verschieden große Bilder perfekt zur Geltung. Darüber hinaus sind die Bilder bei Überdruss leicht auszutauschen.

Auch ein Triptychon – ein Bild aus mehreren Elementen, welches möglichst auf Kante und mit geringem Abstand aufgehängt wird – setzt die Wand formvollendet in Szene.

Schon einmal von der „Petersburger Hängung“ gehört? Sie wird übrigens auch Salonhängung genannt und wird am besten mit „Ordnung trifft auf Chaos“ umschrieben. Viele, dicht aneinander platzierte Bilder bedecken hier die ganze Wand. Zurückgeführt wird diese Art der Hängung auf die St. Peterburger Bürger, die damit ursprünglich ihren Reichtum – und natürlich ihre Gemäldesammlung – demonstrierten. Gehängt werden die Bilder folgendermaßen: Zwar werden Blickachsen ignoriert, Ruhe wird aber durch das gleiche Format, die gleichen Rahmen, Passepartous geschaffen. Und so fügt es sich zu einem spannenden Ganzen zusammen.



"Ordnung trifft auf Chaos" - Beispiel für die "Petersburger Hängung"


Viele dicht aneinander platzierte Bilder
bedecken hier die ganze Wand.


Erschienen am 4.9.2021, von Patrizia Reppe-Pichler

 

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