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Im Staudenbeet blüht immer etwas

Pflegeleicht, mehrjährig und dauernd blüht etwas im Beet. Wer sich diesen Traum im Garten erfüllen will, setzt auf ein Staudenbeet.

Pflegeleicht, mehrjährig und dauernd blüht etwas im Beet. Wer sich diesen Traum im Garten erfüllen will, setzt auf ein Staudenbeet.

 

Innsbruck, Bonn – Die ideale Pflanzzeit für ein Staudenbeet ist der Herbst, am besten September und Oktober. Wer es jetzt nicht mehr schafft, kann im Frühjahr einen Anlauf nehmen.

Mit Hilfe von Staudenmischungen lässt sich das Anlegen eines solchen Beets leichter umsetzen. Die Namen der Mischungen lassen erahnen, was sich dahinter verbirgt. Der „Silbersommer“ wird dominiert von blauen, weißen und gelben Blüten, die zwischen silbrig belaubten Arten tanzen. Das „Pink Paradise“ kombiniert zarte und kräftige Rosatöne mit dem Kontrast von roten Blättern. Im „Schattenglanz“ haben glänzende Blattoberflächen ihren Auftritt, begleitet von blauvioletten, hellgrünen und weißen Blühaspekten. Laut Staudengärtnern sind Mischpflanzungen die einfachste Möglichkeit, eine vielfältige und dynamische Staudengemeinschaft im Garten anzusiedeln. In den Mischungen sind Stauden und Zwiebelblumen enthalten, die ökologisch und ästhetisch miteinander harmonieren.

Auf Jahreszeit abgestimmt

Für die verschiedenen Konzepte gibt es weit über zwei Dutzend verschiedene Mischungen. Dabei sind Kriterien wie Jahreszeit, Farbe, Struktur und Textur bewusst aufeinander abgestimmt, damit die Pflanzung in jeder Saison hübsch anzusehen ist. Über die Jahre hinweg gibt es eine Dynamik: Stauden, die etwas Zeit brauchen, bis sie sich etabliert haben, überwachsen die Lücken von kurzlebigen Arten. Mischungen aus Staudengärtnereien bestehen in der Regel aus 15 bis 30 verschiedenen Arten.


Auch jetzt im Herbst bringen Staudenbeete mehr Farbe und Dynamik in den Garten.

Laut dem deutschen Arbeitskreis Pflanzenverwendung ergibt sich folgende Zusammensetzung: 5 bis 15 Prozent der Pflanzen sind hohe Stauden. 30 bis 40 Prozent sind halbhohe Begleitstauden. Mindestens 50 Prozent sind niedrige Bodendeckstauden, die sich da zwischen ausbreiten. Ergänzt wird alles von kurzlebigen Füllpflanzen sowie Blumen zwiebeln und Knollen. „So entsteht ein gut gegliedertes Höhenrelief in der Pflanzung“, sagt Philip Schönfeld, Berater für Pflanzenverwendung. Es besteht kein Grund zur Sorge, dass eine solche Staudenmischung wie eine Fertigsuppe, die immer gleich schmeckt, an verschiedenen Standorten identisch aussieht.

Auf Standort achten

Natürlich muss auch darauf geachtet werden, dass die Pflanzen winterhart sind, und es gilt den passenden Standort auszuwählen: Sonnige Standorte werden beispielsweise von Rittersporn, Schleierkraut, Chinaschilf und Fetthenne bevorzugt. Andere Sorten bevorzugen eher halbschattige oder schattige Standorte. Dazu zählen Akeleien, Christrosen, der Fingerhut und Bergenien.

Die ideale Pflanzzeit für eine Staudenmischung sind Herbst und Frühjahr. So wurzeln die Pflanzen gut ein. Für den Herbst spricht, dass die Zwiebelpflanzen direkt ergänzt werden. Ihnen kommt eine besondere Bedeutung zu, denn sie sorgen für Attraktivität nach dem Winterrückschnitt der Stauden und ihrem Wiederaustrieb. So kann man mit Tulpen und Narzissen als höher wachsenden Vertretern oder kleinwüchsigen Traubenhyazinthen, Blausternchen und Krokus schon früh im Jahr Farbe ins Bild bringen.

Erschienen am 27.09.2025 in der Tiroler Tageszeitung

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