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Was ist besser, Gemüse pflanzen oder säen?

Gartentipp für den Sommer

Gartentipp für den Sommer

 

Münster – Wer kennt sie nicht, die unzähligen bunt bebilderten Säckchen mit Gemüsesamen, die in den Gärtnereien und Gartencentern derzeit die Blicke auf sich ziehen. Sie sollen Lust machen, für relativ wenig Geld selbst ein Gemüsebeet anzulegen.

Aber die Aufzucht von Gemüse aus Samen hat je nach Art der Pflanzen ihre Tücken. Das offenbart sich meist, wenn man z. B. die Säckchen mit Paprikasamen einmal umdreht. Dort liest man dann schon mal: „Keimtemperatur 25 Grad Celsius, danach pikieren oder umtopfen und die Pflanzen bei Zimmertemperatur an einem hellen Platz am Fenster aufstellen.“ Wer diesen Hinweis nicht genau einhalten kann, weil das Fenster nicht hell genug oder die Temperatur nach dem Pikieren zu hoch ist, erhält bleiche, dünne und weich gewachsene Jungpflanzen. Für die weitere Kultur bedeutet das: Die Pflanzen sind krankheitsanfällig und brauchen mehr Zeit, um im Beet Fuß zu fassen.

Eine andere Form der Anzucht ist die Direktsaat. Wenn sich der Boden etwas erwärmt hat, können Karotten und Radieschen ins Beet gesät werden. Aber auch Spinat, Vogerlsalat sowie Erbsen und Bohnen eignen sich da für.

Bei Fruchtgemüse verwendet man am besten eine fertige Jungpflanze. Man hat keinen Stress mit der Anzucht und kann verschiedene Sorten ausprobieren. Bei Paprika, Tomate und Melanzani kommt man meist mit zwei bis drei Pflanzen pro Sorte aus. Ebenso ist die Anzucht von Salat und Kohl auf der Fensterbank schwieriger, so dass man hier besser zu Jung pflanzen greift.

Erschienen am 24.05.2025 in der Tiroler Tageszeitung

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