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Symbiose von Handwerk und innovativem Design

Die Lehrabschlussstücke von fünf jungen Tischlern, einer Tischlerin und vier Tischlereitechnikern werden vor den Vorhang geholt.

Die Lehrabschlussstücke von fünf jungen Tischlern, einer Tischlerin und vier Tischlereitechnikern werden vor den Vorhang geholt.

Eine Auszeichnung gab es für das raffinierte Lehrabschlussstück von Felix Lukasser.

Innsbruck – Um die Zukunft des Tischlerhandwerks in Tirol muss man sich angesichts der Objekte keine Sorgen machen, die an dem „Gestaltungspreis für Gesellenstücke des Tischlerhandwerks 2025“ teilgenommen haben. 32 frischgebackene TischlerInnen bzw. TischlereitechnikerInnen haben sich an dem heuer bereits zum sechsten Mal von Pro:Holz Tirol gemeinsam mit der Landesinnung der Tischler und Holzgestalter ausgelobten Wettbewerb beteiligt. 18 von ihnen schafften es in die zweite Runde, von denen sich schließlich zehn der fünfköpfigen Jury unter Vorsitz von Architekt Wolfgang Pöschl gestellt haben.

Getischlerte Kunststücke

Für ihn ist jede/r der Teilnehmenden „ein Sieger/eine Siegerin“, zeichne sich doch jedes der Lehrabschlussstücke sowohl durch hohes handwerkliches wie innovatives gestalterisches Niveau aus. Und für LHStv. Josef Geisler, der am Dienstag im Foyer der Innsbrucker Hypozentrale den nominierten bzw. mit Anerkennungen und Auszeichnungen belohnten JungtischlerInnen bzw. ihren Lehrherren ihre Diplome überreichte, sind die eigenhändig gemachten Möbelstücke nichts anderes als „Kunststücke“. „Versüßt“ durch Preisgelder: 100 Euro für eine Nominierung, 300 bzw. 500 Euro pro Anerkennung bzw. Auszeichnung.


„Ein tolles Ding“ ist für Juror Wolfgang Pöschl das in der Tischlerei Decker entstandene Gesellenstück von Maximilian Mißlinger.
Fotos: Julian Voit

Von den zehn ins finale Rennen gegangenen Objekten gab es für vier Auszeichnungen. Etwa für den in der Wetscher GmbH ausgebildeten Sebastian Michael Weimann, dessen Schrank für Juror Pöschl „fast japanisch“ daherkommt. Perfekt umgesetzte formale Raffinesse zeichnet das ebenfalls mit einer Auszeichnung belohnte Gesellenstück von Tobias Kleebauer aus (Türtscher – die Schreinermanufaktur), genauso wie die Möbel von Felix Lukasser und Maximilian Mißlinger, die beide in der Tischlerei Decker ihre Lehre gemacht haben.

Hier gelernt hat auch Manuel Treichl, für dessen Gesellenstück es eine Anerkennung gab. Über eine solche können sich auch Bohdan Prokhasko (Norer Tischlereigesellschaft) und Florian Lettenbichler (Margreiter GmbH) freuen. Über Nominierungen Michael Holst (HOLZART Bernhard Kaser), Nico Hochkogler (Der Hofer GmbH) sowie Kathrin Speicher, die einzige Tischlerin in der Runde, zu der sie im Logistikzentrum des Heeres geworden ist.

Zu sehen sind die zehn GesellInnenstücke bis Dienstag im Foyer der Hypo am Innsbrucker Bozner Platz.

Von Edith Schlocker, erschienen am 10.05.2025 in der Tiroler Tageszeitung.

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