Ohne großes Hämmern Bilder hängen
Oft ist es gar nicht so einfach, einen Nagel in die Wand zu schlagen, um ein Bild aufzuhängen. Entweder hält er nicht, oder er verbiegt sich beim Einschlagen. Doch für ganz hoffnungslose Fälle gibt es Lösungen.
Köln - Ob Fotos, Gemälde oder Kinderzeichnungen – wer Bilderrahmen in seiner Wohnung platzieren will, kann natürlich einfach Nägel in die Wand hämmern. Doch nicht jede Wand ist dafür geeignet. Gipskarton, Porenbeton oder andere weiche Untergründe bieten Nägeln meist keinen sicheren Halt, schreibt die Do-it-yourself-Academy.
Manchmal ist auch unklar, wo hinter der Wand genau Stromleitungen verlaufen oder sie befinden sich genau an der gewünschten Stelle. Und manchmal will man Löcher in der Wand vermeiden, damit man sie später nicht wieder zuspachteln muss. Was tun? Der Klassiker sind Klebestreifen. Doch die DIY Experten haben noch drei weitere Ideen.
Lösung für leichte Rahmen
Die Wand mit Magnetfarbe streichen. Denn in dieser Farbe ist ein Anteil an Magnetit enthalten. Magnete haften daher an der gestrichenen Stelle. So lassen sich Fotos und leichte Bilderrahmen befestigen. Für schwere Bilder rahmen ist die Lösung nicht geeignet, weil die Haftung nicht ausreicht.
Mehrere Farbschichten können die Haftung verbessern. Besonders starke Neodym-Magnete eignen sich zu dem besser als herkömmliche Kühlschrankmagnete.
Alternativ kann man auch Magnetfolie direkt an die Wand kleben. Dabei kann allerdings der Untergrund beim späteren Entfernen beschädigt werden.
Eine schnelle Lösung, auch für große Bilder, ist die Staffelei. Kleine Holzstaffeleien eignen sich für kleinformatige Bilder oder Fotos. Sie kann man auf Tischen oder Kommoden platzieren. Große Staffeleien sind hingegen perfekt für schwere, gerahmte Gemälde oder Leinwände.

Bilder lassen sich auch auf einem Regal oder einer Staffelei in Szene setzen.
Alternativ kann man die Bilderrahmen direkt auf Möbel stellen – am besten auf Augenhöhe platzieren. Größere Gemälde kann man auch auf den Boden platzieren. Damit das Arrangement modern und stilvoll wirkt, raten die Experten: am besten Pflanzen und eine Stehlampe in der Nähe platzieren.
Elegant wirken hingegen so genannte Galerieschienen. Sie werden häufig in Museen und, wie der Name schon sagt, Galerien verwendet.
Sie sind eine bewährte Lösung, um Bilderrahmen und Gemälde flexibel anzuordnen. Und ideal, wenn man Bilder regelmäßig umhängen will. Auch zuhause kann man die Schienen zwischen Wand und Decke montieren. Und dort dann Häkchen mit Nylonfäden, Stahlseilen oder Perlon-Seilen einführen. Da ran werden die Bilderrahmen befestigt. Höhe und Position kann man unkompliziert an passen.
In der Regel bestehen die Schienen aus Metall. Wer eine dezente Optik bevorzugt, entscheidet sich für eine Schiene in der Wandfarbe. Zudem gibt es in die Decke integrierte Varianten und so gar Galerieschienen mit integrierten LED-Leisten.
Erschienen am 29.03.2025 in der Tiroler Tageszeitung
-
9 Bilder, Kartenansicht
-
3 PDF-Dokumente
-
preiswert, sofort online
-
individuelle Laufzeit ab 2 Wochen
-
umfangreiche statistische Auswertung
Alle Preise inkl. MwSt.