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Der Wohnraum ist ein Kindertraum

Nadine Beiler, Starmania-Siegerin im Jahre 2007 und Österreichs Vertreterin beim Eurovision Song Contest 2011, hat sich mit ihrem Lebensgefährten Paul in Inzing ein kindergerechtes Familiennest eingerichtet.

Nadine Beiler, Starmania-Siegerin im Jahre 2007 und Österreichs Vertreterin beim Eurovision SongContest 2011, hat sich mit ihrem Lebensgefährten Paul in Inzing ein kindergerechtes Familiennest eingerichtet.

 

Inzing – Kindheit und Jugend in Inzing, großteils kurzzeitige (weil karrierebedingte) Stationen im In- und Ausland und nun wieder sesshaft in der Heimatgemeinde – so lassen sich die Wohnraumstationen der körperlich kleinen, aber stimmlich so großen Nadine Beiler zusammenfassen. Die Zeiten, in denen das jeweilige Domizil Nebensache war, sind vorbei. Die Ursache für den Rückzug in ein stationäres und vor allem geordnetes Dasein ist zwei Jahre alt. Das Töchterchen von Nadine und ihrem Lebensgefährten Paul, für welches sie bei meinem Besuch den Verzicht auf Fotos erbat.

Als sich der Nachwuchs ankündigte, ging es zurück zu den Wurzeln, bezogen Nadine und Paul in Hatting eine Wohnung, um dann, als in Inzing Wohnraum frei wurde, in ihren Heimatort zu ziehen. „74 Quadratmeter, dazu der Balkon und die Gartennutzung – das war maßgeschneidert für uns“, betont Nadine. Seit 15 Monaten ist die Dreizimmerwohnung ein richtiges Familiennest, das Raum für Raum auf die Bedürfnisse des Töchterchens abgestimmt ist. „Der kleine Boss regiert“, bringt es Nadine auf den Punkt. Und dieser wirkt auch bei der Gestaltung mit, denn Mama und Tochter haben nicht nur einige der dekorativen Wandbilder geschaffen, sondern auch den Beleuchtungskörpern ein buntes Aussehen verpasst. Dutzende Plüschtiere, eine Kinderküche in der Erwachsenenküche und anderes Spielzeug dokumentieren, für wen hauptsächlich eingerichtet wurde. Versteht sich, dass natürliche Materialien (vor allem viel Holz) beim Mobiliar dominieren, bei dem logischerweise weniger an Exklusivität, sondern an Kindereignung gedacht wurde. Nicht fehlen dürfen selbstverständlich die Musikinstrumente der Sängerin und ein Bild von Schwester Denise, die es ja 2015 bei „The Voice of Germany“ bis ins Halbfinale schaffte und nicht nur eine gute Sängerin, sondern auch eine talentierte Malerin ist.


Nadine spielt fünf Instrumente (Gitarre, Klavier, Blockflöte, Harfe, Geige), auf der Wunschliste steht noch Cello. „Tirol, dem Himmel so nah“ nennt sich das Projekt, das demnächst präsentiert wird.

Womit wir bei der Familie sind, Nadine hat im wahrsten Sinn des Wortes Musik im Blut. Mama Petra und Papa David haben einst mit ihren beiden Mädels eine weitum bekannte Familienmusik gebildet. Der Papa hat Harfe gespielt, die Mama Hackbrett, Denise Querflöte und Nadine Harfe und Blockflöte, wobei sie sich später selbst das Klavier- und Gitarrespielen beigebracht hat. „Die Mama erzählt immer, dass ich, ehe ich zu sprechen begonnen habe, schon gesungen habe“, lacht Nadine, „und als ich mit 12 Jahren ,Starmania‘ sah, habe ich prophezeit: ,Mit 16 mache ich mit und gewinne!‘“ Zum 25. Geburtstag bekam sie eine Geige und auf der Wunschliste steht noch ein Cello. Nach der Matura begann Nadine Beiler ein Jus-Studium, brach dieses dann aber wegen der Nominierung zum ESC 2011 ab. Der Terminkalender ist nach den medialen Highlights (Wok-WM, Maria Magdalena in „Jesus Christ Superstar“ am Raimundtheater, Siegerin als „Yeti“ bei der ersten Staffel von „The Masked Singer Austria“ …) nicht mehr so voll, andererseits hat sie der Oberflächlichkeit den Kampf angesagt, macht sich als Gründerin des Vereins „The Mira Lane“ für Klimaschutz und eine friedliche Welt stark und verpackt ihre Ideen auch in neue Songs. „Ich habe den goldenen Käfig verlassen“, betont sie. Der gar nicht so golden war, sondern ihr sogar posttraumatische Belastungsstörungen bescherte. Lebensgefährte Paul hat mehrere Sommer als Almhirte gearbeitet und einen Liedtext verfasst, den er dann mit Nadine fertigstellte. Diese komponierte gemeinsam mit Kapellmeister Christian Zoller die Melodie. „Tirol, dem Himmel so nah“ heißt die Produktion, die gemeinsam mit der Musikkapelle Völs entstand. Das Ergebnis ist nicht nur zu hören, sondern auch auf einem Video von Hubert Preyer (Obmann des Innsbrucker Videoclubs) zu sehen. Die Präsentation ist Anfang November. Außerdem umrahmte Nadine Beiler in der Vorwoche mit ihren Songs das Gespräch von Marianne Hengl mit dem Tik-Tok-Star Demirhan Kirhan. Also Langeweile kommt keine auf, außerdem gibt es ja noch die kleine Prinzessin …

 

Erschienen von Peter Hörhager, am 02.11.2024 in der Tiroler Tageszeitung 

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