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Mit einer Wohnung vorsorgen

Vorsorgewohnungen bieten eine sichere Wertanlage und ein Zusatzeinkommen in der Pension.

Vorsorgewohnungen bieten eine sichere Wertanlage und ein Zusatzeinkommen in der Pension.

 

Anleger- oder Vorsorgewohnungen sind Immobilien, die primär für die Vermietung und damit für eine langfristige Kapitalanlage gedacht sind. Sie bieten nicht nur eine sichere Möglichkeit, Kapital anzulegen und damit Rendite zu erwirtschaften, sondern sind auch eine immer wichtiger werdende Einkommensquelle für das Alter.

„Immobilien bieten eine solide Wertanlage, die inflationsgeschützt ist und eine regelmäßige Einnahmequelle bietet. Dies macht Vorsorgewohnungen besonders für die Altersvorsorge interessant“, betont Melanie Santner, Immobilienexpertin der Raiffeisen Wohnbau Tirol.

Der Erwerb einer Vorsorgewohnung bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Zum einen gibt es steuerliche Anreize, da bestimmte Ausgaben im Zusammenhang mit der Immobilie von der Steuer abgesetzt werden können. Zudem sind Immobilien im Vergleich zu anderen Anlageformen wie Aktien oder Anleihen weniger volatil, was sie besonders stabil macht.

„Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität. Eigentümer können später immer noch entscheiden, ob sie die Wohnung selbst nutzen möchten“, erklärt Santner. Auch eine Weitergabe an die nächste Generation sei möglich, was den Vermögensaufbau innerhalb der Familie fördert.“ Die demografische Entwicklung spielt dabei eine wichtige Rolle: Die Bevölkerung werde älter, und immer mehr Menschen würden auf zusätzliche Einkünfte im Alter angewiesen sein. „Eine Vorsorgewohnung kann eine sinnvolle Ergänzung zur staatlichen Rente darstellen“, erklärt Santner. Die Attraktivität von Vorsorgewohnungen hängt stark von der Lage am Immobilienmarkt ab, betont Santner. In den letzten Jahren hat sich der Markt in vielen Regionen stark verändert. Zwar sind die Preise nach wie vor sehr hoch, die langfristigen Perspektiven für Vorsorgewohnungen sind allerdings weiterhin positiv.

Nach einer Phase des enormen Preisauftriebs gebe es derzeit eine Marktkorrektur, insbesondere in urbanen Ballungszentren. Diese Entwicklung bedeute, dass die Preise für Vorsorgewohnungen in einigen Bereichen weniger stark steigen würden als in der Vergangenheit, was sie für potenzielle Käufer attraktiv mache. „Gleichzeitig bleiben die Mieteinnahmen stabil, was den Wert dieser Investition weiter unterstreicht“, meint Santner.

Santner empfiehlt in Neubau zu investieren, da hier nachhaltig gebaut werde und naturgemäß kein Sanierungsstau bestünde. Vorsorgewohnungen sollten – so ihre Empfehlung – idealerweise eine Größe von etwa 40 bis 60 Quadratmetern haben. Diese Größe sei für Einzelpersonen und Paare attraktiv und decke so eine breite Zielgruppe ab. „Wichtig ist auch die Ausstattung“, betont Santner. Küche und Badezimmer sollten voll eingerichtet sein. Gediegene Böden (Parkett, Laminat oder Ähnliches) sind von Vorteil. Der Grundriss soll funktional sein. Auch die Lage und Ausstattung der Immobilie sowie – im Falle einer älteren Wohnung – mögliche Mietpreisregulierungen seien entscheidend.

Derzeit sei es auf Grund der Regeln, wie der KIM-Verordnung, sicher ein wenig schwieriger, eine solche Vorsorgewohnung zu finanzieren, aber man solle sich davon nicht abschrecken lassen. „Mit der richtigen Beratung ist mehr möglich, als viele glauben! Und besonders wichtig ist es, beim Wohnungskauf auf einen seriösen, bonitätsstarken Partner zu achten, damit man auch in Zukunft Freude mit dem Wohnungseigentum hat“, meint Santner abschließend.

Erschienen am 21.09.2024 in der Immobilienbörse von immo.tt.com 

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