Richtig lüften im Herbst und Winter
Angenehmes Raumklima erreichen, Schimmelbildung vorbeugen und Energiekosten sparen.
Innsbruck – Lüften ist wichtig, gerade in der kalten Jahreszeit. So gelingt’s:
Stoß- statt Dauerlüften: Öffnen Sie die Fenster kurz und komplett. Wie oft und wie lange, hängt von der Außentemperatur ab. Im Herbst reichen 10 bis 15 Minuten, im Winter 4 bis 6 Minuten, zwei bis vier Mal am Tag.
Je mehr Personen einen Raum benützen, desto öfter sollte der Luftaustausch angeregt werden. In Mehrpersonenhaushalten und Büros herrscht eine höhere Luftfeuchtigkeit. Diese findet sich auch in Bad und Küche, deshalb sind die Türen dieser Räume in den übrigen Wohnbereich geschlossen zuhalten, damit sich die Feuchtigkeit nicht ausbreiten kann.

Im Wohnbereich soll es wohlig warm sein, frischer Sauerstoff ist für das Raumklima aber unverzichtbar. Deshalb: Kurz, mehrmals täglich und quer lüften, nur dann zieht die Raumfeuchtigkeit beim Fenster hinaus.
Querlüften ist besonders effektiv, da die frische Luftdabei besonders gut zirkulieren kann und der Sauerstoffaustausch schneller gelingt.
Für die Umwelt und zur Verringerung der Heizkosten sollte bereits 5 Minuten vordem Lüften die Heizung abgedreht werden. Nach dem kurzen Stoßlüften kann das Thermostat gleich wieder aufgedreht werden.
Möbel sollten immer 10 cm von der Außenwand entferntaufgestellt werden. Nur wenn die wohltemperierte Raumluft (je nach Raumnutzung 18 bis 21 Grad) an die Außenwand gelangt, kann die Bildung von Kondenswasser angehalten und Schimmelbefall der Nährboden entzogen werden.
Erschienen am 11.11.2023 in der Tiroler Tageszeitung
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