So überwintert der Baum am Balkon
So schützt man Obstbäume am Balkon vor dem ersten Frost
Düsseldorf – Fast jeden Obstbaum gibt es auch in Mini-Versionen für den Topf auf dem Balkon. Im Winter brauchen sie Hilfe, denn Minusgrade können ihnen schaden.
Egal, wo sie stehen: Die Töpfe sollten mit Vlies oder anderen isolierenden Materialien eingepackt werden. So werden die Wurzeln vor Frost geschützt. Idealerweise wird auch die Erdoberfläche abgedeckt, sodass die Pflanzen nicht so schnell vertrocknen.

Der erste Frost kommt oft unerwartet, besser, man schützt die Obstbäume auf dem Balkon rechtzeitig.
Man sollte regelmäßig überprüfen, ob der Boden noch feucht ist und dann aber nur in Maßen gießen – denn die Obstgehölze brauchen im Winter nicht viel Wasser.
Wichtig ist: Überschüssiges Gießwasser, das sich im Kübel staut, muss immer abgegossen werden. Es gefriert bei Minusgraden, und das kann die Pflanzen schädigen. Daher darf man bei Frost niemals zur Gießkanne greifen.
Wird es zwischendurch wärmer, sollte das Isoliermaterial entfernt werden, um Fäulnis zu vermeiden. Gleiches gilt zum Winterende hin, wenn die Frühlingssonne sich schon mal durchsetzt.

Zitruspflanzen sollte man über die Wintermonate vom Balkon ins Warme holen.
Obstpflanzen, die nicht bei uns heimisch sind und die Wintertemperaturen nicht vertragen, dürfen auch nicht auf dem Balkon bleiben. Dazu zählen die Zitruspflanzen. Sie sollte man drinnen überwintern lassen.
Erschienen am 04.11.2023 in der Tiroler Tageszeitung
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